Amo te Iulia iaculator.

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Ernährung aus geistiger Sicht

Alchimie und Magie der Ernährung

Der Mensch weiß in etwa, welche Nahrung er seinem physischen Körper geben muss. Ich sage »in etwa«, denn die meisten Menschen essen Fleisch. Das ist für ihre physische und psychische Gesundheit schädlich.

Ob man nun Philosoph ist und Tag und Nacht mit Büchern verbringen will oder ob man bis über beide Ohren in einen Mann oder eine Frau verliebt ist, es kommt immer der Moment, wo man gezwungen ist, seine Bücher oder die geliebte Person beiseite zu lassen, um ans Essen zu denken. Aber obwohl die Menschen drei oder viermal am Tag essen, und sogar noch öfter, haben sie bis heute nicht den Sinn des Wortes »Ernährung« in allen Bereichen verstanden.

Die Ernährung ist eine sehr weit reichende Angelegenheit, denn sie beschränkt sich nicht allein auf Nahrungsmittel und Getränke, die wir für gewöhnlich zu uns nehmen. Die Nahrung, dazu gehören auch Töne, Düfte und Farben. Besonders die Wesen der unsichtbaren Welt ernähren sich von Düften. Zum Beispiel entstammt der Brauch, in den Kirchen Weihrauch zu verbrennen, diesem sehr alten Wissen, dass die lichtvollen Geister von reinen Düften angezogen werden, wie dem des Weihrauchs, die höllischen Geister hingegen durch ekelhafte Gerüche. Die Töne und Farben sind auch Nahrung für die unsichtbaren Geister und können also dazu dienen, sie anzuziehen. Darum stellt man Engel sehr oft musizierend dar, mit Gewändern in himmlischen Farben gekleidet.

Der Tempel des lebendigen Gottes

Es wurde gesagt: »Ihr seid Tempel des lebendigen Gottes.« Man sollte diese Tempel daher nicht durch unreine Nahrung beschmutzen. Wenn die Menschen wüssten, in welchen spirituellen und himmlischen Fabriken sie erschaffen wurden, würden sie der Nahrung, die dem Bau dieses Tempels dient, in dem Gott wohnen soll, viel mehr Beachtung schenken. Leider ähneln die meisten eher Friedhöfen voller Kadaver als Tempeln, weil sie Fleisch essen.

Jedes Geschöpf, ob Tier oder Mensch, fühlt sich dazu getrieben, eine bestimmte Nahrung auszuwählen, und diese Wahl ist stets sehr aufschlussreich. Wenn ihr wissen wollt, zu welchen Ergebnissen fleischliche Nahrung führt, geht und besucht einen Zoo, und ihr wisst sofort Bescheid. Um dies festzustellen, braucht man allerdings nicht einmal bis in den Zoo zu gehen. Man findet im Leben menschliche Musterexemplare aller Tiergattungen, und selbst solche, die nicht in den Zoos herumlaufen, wie zum Beispiel Mammuts, Dinosaurier und andere prähistorische Ungeheuer. Aber haben wir Mitleid und bleiben wir beim Zoo. Man stellt fest, dass die großen Fleischfresser wilde Tiere sind und um sich herum einen scheußlichen Gestank verbreiten, die Pflanzenfresser hingegen haben viel friedlichere Lebensgewohnheiten. Die Nahrung, die sie zu sich nehmen, macht sie weder gewalttätig noch aggressiv, während das Fleisch die Fleischfresser reizbar macht. Ebenso fühlen sich die Menschen, die Fleisch essen, immer zu zerstörerischem Tun gedrängt.

Einfluss auf die Gesundheit

Ihr müsst auch wissen, dass die Tiere die Gefahr vorausahnen, sobald man sie zum Schlachthaus führt. Sie spüren, was sie erwartet und haben Angst. Diese Angst ruft eine Störung in der Funktion ihrer Drüsen hervor, die dann ein Gift absondern. Nichts vermag dieses Gift wieder auszuscheiden, das sich im Organismus des Fleischessers ansammelt, und sein Vorhandensein ist natürlich nicht gerade günstig für die Gesundheit des Menschen und auch nicht für seine Lebensdauer.

Der Unterschied zwischen fleischlicher und vegetarischer Nahrung besteht in der Menge der darin enthaltenen Sonnenstrahlen. Früchte und Gemüse sind so sehr von Sonnenlicht durchdrungen, dass man sie als eine Kondensation des Sonnenlichts bezeichnen kann. Wenn man eine Frucht oder Gemüse isst, absorbiert man daher Sonnenlicht, das keine Abfälle in uns hinterlässt. Fleisch hingegen ist eher arm an Sonnenlicht und verfault daher auch schnell; doch alles, was schnell fault, ist schädlich für die Gesundheit. Außerdem müsst ihr wissen, dass alles, was wir an Nahrung aufnehmen, in uns zu einer Antenne wird, die ganz bestimmte Wellen auffängt. Auf diese Weise verbindet uns das Fleisch mit der Astralwelt. In der Astralwelt wimmelt es von Wesen, die sich gegenseitig wie die Raubtiere verschlingen, und wenn wir Fleisch essen, sind wir täglich in Kontakt mit der Furcht, Grausamkeit und Sinnlichkeit der Tiere. Wer Fleisch isst, unterhält in seinem Körper ein unsichtbares Band mit der Welt der Tiere, und er wäre selbst entsetzt, wenn er die Farbe seiner Aura sehen könnte.

Seelen vergessen nicht

Indem man Tiere tötet, um sie zu essen, nimmt man ihnen das Recht zu leben und sich zu entwickeln. Jeder Mensch wird daher von all den Tierseelen begleitet, deren Fleisch er gegessen hat. Obwohl die Seele der Tiere derjenigen von Menschen nicht gleicht, haben sie doch auch eine Seele. Wer vom Fleisch eines Tieres gegessen hat, ist verpflichtet, dessen Anwesenheit in sich zu ertragen, und diese Anwesenheit äußert sich durch Zustände, die typisch sind für die Tierwelt. Darum gehören viele Verhaltensformen der Menschen in Wirklichkeit nicht zum Reich der Menschen, sondern zum Tierreich. Der wahre Mensch ist noch nicht in Erscheinung getreten.

Die Nahrung, die wir essen, gelangt in unser Blut und von dort zieht sie spezielle Wesenheiten an. Es heißt in den Evangelien: »Wo sich Kadaver befinden, da versammeln sich die Geier.« Das ist wahr für die drei Welten, die physische, die astrale und die mentale. Wenn ihr euch daher auf den drei Ebenen wohl fühlen wollt, zieht nicht mit Kadavern die Geier an. Der Himmel manifestiert sich nicht durch Menschen, die sich von physischen, astralen oder mentalen Unreinheiten erfassen lassen.

Das Fleisch entspricht also einem besonderen Element in den Gedanken, Gefühlen und Handlungen. Wenn ihr träumt, dass ihr Fleisch esst, müsst ihr sehr aufmerksam und wachsam sein, weil das darauf hinweist, dass ihr ganz bestimmten Versuchungen ausgesetzt sein werdet, wie zum Beispiel, Gewalt anzuwenden, euch durch sinnliche Begierde verführen zu lassen oder egoistische und ungerechte Gedanken zu haben, denn für all das steht das Fleisch: für Gewalt auf physischer Ebene, Sinnlichkeit auf der Astralebene und Egoismus auf der Mentalebene.

Tod kann kein Frieden schaffen

Dem Anschein nach wird ein Krieg durch ökonomische oder politische Fragen verschuldet, aber tatsächlich ist er das Ergebnis all der Massaker, die wir den Tieren antun. Das Gesetz der Gerechtigkeit ist unerbittlich und zwingt die Menschheit zu bezahlen, indem sie genauso viel Blut vergießt wie die Menschen Tierblut vergossen haben. Wie viele Millionen Liter Blut wurden auf der Erde vergossen, die nach Vergeltung zum Himmel schreien! Die Verdunstung dieses Blutes zieht nicht nur Mikroben an, sondern Milliarden von Larven und niederen Wesenheiten der unsichtbaren Welt.

Wir töten die Tiere. Doch die Natur ist ein Organismus, und wenn wir Tiere töten, ist es so, als würden wir bestimmte Drüsen dieses Organismus anregen! In diesem Moment verändern sich die Funktionen, und kurze Zeit später bricht bei den Menschen der Krieg aus. Ja, weil man Millionen von Tieren dahingeschlachtet hat, um sie zu essen, ohne zu wissen, dass sie mit Menschen verbunden waren, und dass diese Menschen daher mit ihnen sterben müssen. Indem man die Tiere tötet, tötet man Menschen. Alle sagen, dass endlich Frieden in der Welt herrschen sollte, dass es keine Kriege mehr geben dürfte... Aber der Krieg wird solange dauern, wie wir weiterhin Tiere töten, denn indem wir sie töten, zerstören wir etwas in uns selbst.

Alchemie und Magie der Ernährung - Hrani Yoga

Von Omraam Mikhaël Aïvanhov aus:
Alchimie und Magie der Ernährung
- Hrani Yoga
, Kapitel IV

Amo te Iulia iaculator.
"Die Wahrheit hat nichts zu tun mit der Zahl der Leute, die von ihr überzeugt sind." Paul Claudel
"Wer die Wahrheit nicht weiß, der ist bloß ein Dummkopf. Aber wer sie weiß und sie eine Lüge nennt, der ist ein Verbrecher." Bertolt Brecht
Man muß das Wahre immer wiederholen, weil auch der Irrtum um uns her immer wieder gepredigt wird und zwar nicht von einzelnen, sondern von der Masse, in Zeitungen und Enzyklopädien, auf Schulen und Universitäten. Überall ist der Irrtum obenauf, und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität, die auf seiner Seite ist.
"Zum Recht des Wahrheitssuchenden gehört es, forschen und abwägen zu
dürfen. Und wo immer dieses Zweifeln und wägen verboten wird, wo immer
Menschen verlangen, daß an sie geglaubt werden muß, wird ein gotteslästerlicher
Hochmut sichtbar, der nachdenklich stimmt. Wenn nun jene, deren Thesen sie
anzweifeln, die Wahrheit auf ihrer Seite haben, werden sie alle Fragen gelassen
hinnehmen und geduldig beantworten, und sie werden ihre Beweise und ihre
Akten nicht länger verbergen. Wenn jene aber lügen, dann werden sie nach dem
Richter rufen. Daran wird man sie erkennen. Wahrheit ist stets gelassen. Lüge
aber schreit nach irdischem Gericht!"
 

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